Klinische und Gesundheitspsychologie

Klinische und Gesundheitspsychologie praktizieren darf nur, wer ein anerkanntes Universitätsstudium der Psychologie und eine Zusatzausbildung, die theoretische Module und praktische Erfahrung umfasst, nachweist, sowie beim Bundesministerium für Gesundheit registriert ist. Dadurch ist man berechtigt, Krankenbehandlungen mit anerkannten, wissenschaftlichen klinisch-psychologischen Methoden durchzuführen. Diese Methoden sind breit gefächert und können Elemente aus allen psychotherapeutischen Methoden enthalten. Generell sollte gelten, dass man als Psychologe/Therapeut nur jene Techniken anwendet, mit denen man bereits selbst Erfahrung gemacht hat und für die man ausgebildet ist. Eine wesentliche Säule innerhalb der Klinischen und Gesundheitspsychologie stellt die Diagnostik dar, die ebenfalls in meinen Leistungen enthalten ist.

Neben vielfältigen Problemen und Fragestellungen, können von mir folgende Krankheitsbilder klinisch-psychologisch bzw. psychotherapeutisch behandelt werden:

  • Affektive Störungen (Depression, Manie)

  • Angst

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Sexuelle Probleme

  • Sterbeberatung und –begleitung

  • Spirituelle Fragestellungen

  • Forensische Psychologie (strafrelevantes Verhalten)

Analytische Psychotherapie

In dieser therapeutischen Richtung bin ich in Ausbildung und unter Supervision, das heißt, dass ich selbstverständlich anonymisiert meine Fälle und Behandlungen mit einem Lehrtherapeuten reflektiere.

 

Die analytische Psychotherapie nach C. G. Jung entstand ursprünglich aus der klassischen Analyse nach Freud und schließt die Arbeit mit dem Unbewussten ein. Das Besondere an Jung ist das freiere Arbeitssetting (liegen oder sitzen, Frequenz offen) und umfangreichere Behandlungsmethoden. So kommen in der analytischen Psychotherapie neben dem freien Assoziieren und dem Arbeiten mit Träumen auch Imaginationen, das Arbeiten mit Archetypen und Märchen als auch kreatives Arbeiten zur Anwendung. Jung beschäftigt sich in seiner Arbeit mit dem Symbol und den Emotionen und entdeckte in seiner Forschung Wissen, das in indigenen Kulturen bereits seit Jahrtausenden exitiert. Fortan beschäftigte er sich mit diesen Kulturen und wurde von deren Spiritualität und Erkenntnissen beeinflusst. Anders als Freud beschreibt Jung, dass das Unbewusste nicht bloß ein Ort des Chaos und der Destruktivität ist, sondern das Potential für kreative Lösungen und Heilung enthält.

Lassen Sie sich entführen auf eine einzigartige Reise ins Unbewusste. Sie werden staunen, was Sie alles über sich entdecken werden!

Das Besondere an dieser Methode, ist, dass sie sehr ressourcenstärkend ist, die eigene Bewusstheit erweitert und die Selbstverwirklichung des Einzlenen in den Mittelpunkt stellt.

 

Sexualtherapie

Eine lustvolle und belebende Sexualität ist bedeutend für ein positives Lebensgefühl und den Erhalt einer physischen und psychischen Gesundheit. Leider wird Sexualität in unserer Kultur tabuisiert und der Stellenwert verkannt. In indigenen Kulturen ist Sexualität die Grundlage allen Lebens und die natürlichste Form seine Lebensenergie zu stärken. Wenn Sie an Ihrer Sexualität wachsen möchten, berate und begleite ich Sie gerne.

Auch Personen und Paare mit folgenden Fragestellungen profitieren von einer Sexualtherapie:

  • Sexuelle Lustlosigkeit und ungleich verteilte Lust der Partner

  • Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse und Vorlieben beider Partner

  • Transsexualität und Geschlechtsumwandlung

  • Orgasmusstörungen (verzögert oder ausbleibend)

  • Erektionsstörungen

  • Ejakulationsprobleme (vorzeitig oder ausbleibend)

  • Erregungsstörungen

  • Schmerzen oder Missempfindungen beim Sexualverkehr

  • Sexualität nach traumatischen Erlebnissen

  • Scheidenkrampf bei Frauen (Vaginismus)

  • Sexuelle Aversion

  • Langeweile und Eintönigkeit in der Sexualität

  • Sexuelle Süchte, wie z.B. übermäßiger Konsum von virtueller Sexualität im Internet

  • Fragen, die die eigene Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung betreffen

  • Zwangsphantasien und -handlungen in der Sexualität

  • strafrechtlich relevante sexuelle Wünsche und Fantasien (Paraphilien)

 

Diagnostik

Die Diagnostik dient der fundierten Abklärung, ob eine psychische Erkrankung nach ICD-10 (Internationale Klassifikation der psychischen Erkrankungen der WHO) vorliegt.

Eine Diagnose stellt in den meisten Fällen die Grundlage der weiteren Behandlung dar und muss bei einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgen. Eine Diagnostik bei mir kann auch dann erfolgen, wenn keine weitere Behandlung oder Therapie bei mir gewünscht ist. Hierfür werden eine Anamnese und psychologische Testungen bzw. Befragungen durchgeführt.

Da nicht in jedem Fall eine Diagnostik erforderlich und förderlich ist, kann unter Umständen auch darauf verzichtet und direkt mit der Therapie begonnen werden.

Im Erstgespräch berate ich Sie gerne.